Willkommen auf der Internetseite der Krebsberatungsstelle und Kontaktstelle
für Selbsthilfegruppen im Gesundheitswesen Aachen e.V.

 

   Aktuelle Mitteilungen
   

Bericht Umfrage Aachen Zufriedenheitsumfrage
        Nov. 2011

  Unabhängige "Kundenzufriedenheitsumfrage"
bei Beziehern von Leistungen nach SGB II
in der StädteRegion Aachen
durchgeführt von der Initiative Netzwerk SGB II Aachen mit Unterstützung der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB Aachen),
der Krebsberatungsstelle (KBS Aachen) und Café Zuflucht (Refugio e.V. Aachen) Aachen,
im November 2011

Die Initiative Netzwerk SGB II Aachen dankt allen SGB II-Leistungsberechtigten, die an der unabhängigen "Kundenzufriedenheitsumfrage" teilgenommen haben, den ehrenamtlich Engagierten, die maßgeblich an dem Zustandekommen der Datengrundlage (Interviews und Dateneingabe) beteiligt waren sowie allen sozialen Einrichtungen und deren Mitarbeitern, die diese Umfrage unterstützten.
Tacheles e.V., Wuppertal gilt ganz besonderer Dank für die Überlassung der EDV-Vorlagen. Dies war eine wichtige Grundlage für dieses "No-Budget-Projekt."

Bericht Umfrage Aachen  Zufriedenheitsumfrage der Initiative Netzwerk SGB II Aachen

Bericht Umfrage Aachen Artikel zur Zufriedenheitsumfrage aus der "KirchenZeitung für das Bistum Aachen", vom 22 Januar 2012

 


 

!Aufruf zur Gründung
einer Selbsthilfegruppe
für Blasenkrebs-
betroffene

 

Aufruf zur Gründung einer Selbsthilfegruppe für Blasenkrebsbetroffene

Diagnose: Blasenkrebs.
Vielleicht ein Sturz aus der bisherigen, normalen Wirklichkeit. Sie sind mit dieser Situation nicht allein. Viele Menschen sind von der gleichen Erkrankungen mittel- und unmittelbar betroffen.
Es geht in der Selbsthilfegruppe nicht um Patentlösungen, aber Austausch mit Gleichbetroffenen hilft weiter.
Umfassende Information und Wissen rund um Blasentumore, Therapie und Nachsorge geben Ihnen die Chance optimale Entscheidungen zu treffen und an der Heilung aktiv mitzuwirken.
Unter anderem werden Ängste so erfahrungsgemäss verringert.
Eine Selbsthilfegruppe für Blasenkrebsbetroffene gibt es bundesweit – in Aachen befindet sie sich in der Gründungsphase.
Das Angebot richtet sich an alle, die vom Blasenkrebs betroffen sind oder waren sowie deren Angehörige, die den gezielten Austausch suchen oder z.B. bereit sind, ihre Erfahrungen weiterzugeben.

Kontakt: Krebsberatungsstelle und Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen im Gesundheitswesen Aachen e.V. / Lütticher Str. 10, 52064 Aachen, Tel: 0241-47 48 80

 


 

 Offener Brief
an die DKH

 

 Offener Brief an die
Deutsche Krebshilfe
zum Umgang mit
Spendengeldern


*) geschwärzte Fassung
aufgrund der von der
Deutschen Krebshilfe
juristisch durchgesetzten
Einstweiligen Verfügung
vor dem Landgericht
Hamburg


 siehe Nachtrag

 

Offener Brief an die Deutsche Krebshilfe (DKH) zum Umgang mit Spendengeldern*)

Sehr geehrte Frau Professor Dr. Schipanski,

seit über 30 Jahren propagiert die Deutsche Krebshilfe e.V. (DKH) als Ziel ihres Spendensammelns, das Leben krebskranker Menschen in Deutschland zu erleichtern. In der Jahresbilanz 2007 behauptet die DKH, damit faktisch „die Versorgung krebskranker Menschen in Deutschland zu verbessern und die Krebsforschung voranzubringen“. Im Jahr 2007 nahm die DKH über 100 Millionen Euro Spendengelder ein.

Was wurde mit den insgesamt 1,1 Milliarden Euro Spendengeldern (Jubiläumsausgabe 30 Jahre Deutsche Krebshilfe) durch die DKH bislang tatsächlich bewirkt?
Deutschland liegt bei der Senkung der Krebssterblichkeit immer noch im unteren Drittel vergleichbarer Industrienationen trotz des hohen finanziellen Aufwands der Krankenkassen, der in die Behandlung von Krebserkrankungen insbesondere mit teuren Medikamenten fließt und trotz jahrzehntelanger finanzieller Bemühungen der DKH.

Im Unterschied zu europäischen Nachbarländern gibt es in Deutschland immer noch keine funktionsfähige flächendeckende Krebsregistrierung und keine nationalen Früherkennungsprogramme weder für Brustkrebs, Darmkrebs sowie Zervixkarzinom noch gibt es spezialisierte Behandlungseinrichtungen für Krebskranke. Erst 2002 konnte gegen erheblichen Widerstand von Fachgesellschaften, die infolge eines Gemenges aus finanziellen und  berufsständischen Interessen die Meinungsführerschaft anstreben und in der DKH auch tatsächlich ausüben, der Aufbau eines nationalen Brustkrebsfrüherkennungsprogramms nach Europäischen Leitlinien vom Deutschen Bundestag verabschiedet werden. Bis heute werden jedoch bei uns die hohen Anforderungen der europäischen Leitlinien bei weitem nicht flächendeckend erreicht.

Die Umsetzung europäischer Qualitätsstandards in der Krebsfrüherkennung, Epidemiologie, Forschung und Behandlung von Krebserkrankungen hat in Deutschland die DKH im Rahmen ihrer Projektförderungen aus unserer Sicht sogar systematisch konterkariert. Die Krebsfrüherkennung, das neben der Raucherprävention wichtigste Instrument zur Bekämpfung der Krebssterblichkeit, wurde von der DKH zwar nominell stets hochgehalten aber nach den uns bekannten Tatsachen hat sie faktisch nichts dazu beigetragen, dass bei uns ein flächendeckendes Krebsfrüherkennungsprogramm nach dem Vorbild anderer Europäischer Länder für Brust-, Darm- und Gebärmutterhalskrebs umgesetzt wurde. Im Gegenteil: Im neuen „Nationalen Krebsplan“ betreibt die DKH gemeinsam mit der Deutschen Krebsgesellschaft gezielt den Abbau Europäischer Qualitätsstandards und stattdessen die Verbreitung von ‚deutschen (sogenannten) S3-Leitlinien zur Krebsfrüherkennung und –behandlung’, deren Entstehung und Aussagen deutlich zeigen, dass sie von xxx XXXXXXXXXXXXXXXX (xxx) XXXXXXXXXX xxxxx.

Trotz finanzieller, personeller und institutioneller Beteiligung an Krebsregistern hat die DKH 30 Jahre billigend in Kauf genommen, dass in Deutschland keine flächendeckende Krebsregistrierung eingerichtet wurde. Wie kann es sein, dass in NRW mit dem Geld der DKH ein Krebsregister gefördert wird, das nicht internationalem Standard entspricht? Die DKH scheint entgegen den international akzeptierten Qualitätsstandards auf international vergleichbare Krebsregistrierung zu verzichten, weil sie Eigeninteressen und Widerstand mancher in ihrem Aufsichtsrat und in ihren Fachbeiräten vertretener Selbstverwaltungsorgane umschiffen will. Durch dieses opportunistische Verhalten trägt die DKH dazu bei, dass sich bei den Krebsregistern die Schere zwischen internationalen und deutschen Qualitätsstandards in der Versorgung weiter öffnet - zum Schaden der Krebserkrankten in Deutschland.

‚XXXXXXXäfte’ xxxxxxx sich bei XXXXXXXXXXXXXXXX von xxxxxxxxxxxxxxxx und xxxxxxxxxxxxxx der XXX. Sie werden von amtierenden xxxxxxxxx- und xxxxxxxxxxxxxxxxxxx der XXX konzipiert, denen gleichzeitig als xxxxxxxxxxxxx oder xxxxxxxxx die XXXXXXXXXXXXXXXXX zugeteilt werden. Diese xxxxxxxxx erscheinen im Hinblick auf die gegebenen IXXXXXXXXXXXXXXXX und xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx qualitativ xxxxxxxxxxxx und xxxxxxxxxx XXXXXXXXXX, zumal sie durch Bildung von XXXXXXXXXXXX der xxxxxxx (‚xxxxxxxxxxxx;) XXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXX XXXXXXXXX und xxxx xxxxxxxxxxxxx.

Dafür ist das ‚Förderschwerpunktprogramm Psychosoziale Krebsberatungsstellen’ ein Beispiel: Diejenigen, die die XXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXX haben, gehören xxxxxxxxxxxx als XXXXXXXXXXX dem XXXXXXXXXX an, obwohl sie xxxxxxx XXXXXXXXXX xxxxxxxxxx xxxxxx. Zudem sind die Vertreter der PSO (Arbeitsgemeinschaft für Psychosoziale Onkologie), die auch im XXXXXXXXXX der XXX sitzen, als Anbieter obligatorischer Weiterbildung für KBS und mit angeblicher Richtlinienkompetenz für Krebsberatung generell Profiteure der DKH-Programme.

Ein weiteres Beispiel ist die Krebs-Selbsthilfe, die seit vielen Jahren von der DKH unterstützt und im Jahre 2006 unter dem Dach der DKH angesiedelt wurde. Die Krebs-Selbsthilfeorgani-sationen sind als Interessenvertreter der Betroffenen legitimiert, notwendige Verbesserungen in der Versorgung der Krebskranken wie Früherkennungsprogramme nach europäischen Qualitätsstandards, interdisziplinäre Behandlungszentren mit europäischer Zertifizierung und die dafür notwendige Dokumentation der Versorgung durch europäisch akkreditierte Krebsregister einzufordern.

Es erscheint fraglich, dass die Krebsselbsthilfe unter dem Dach der DKH noch in der Lage ist, Forderungen zu artikulieren, wenn diese im Widerspruch zur Politik ihres mächtigen Sponsors DKH stehen.

4. September 2008

 

Helmut Kleinhückelkotten

1.Vorsitzender der Krebsberatungsstelle und KrebsSelbsthilfekontaktstelle Aachen e.V.

*) geschwärzte Fassung aufgrund der von der Deutschen Krebshilfe juristisch durgesetzten Einstweiligen Verfügung vor dem Landgericht Hamburg

 

 
  Nachtrag zur geschwärzten Fassung des Offenen Briefes an die Deutsche Krebshilfe (DKH) zum Umgang mit Spendengeldern  
   

Die Schwärzungen wurden von der Deutschen Krebshilfe vor dem Landgericht Hamburg juristisch durchgesetzt. Der Inhalt des Briefes ist im Wesentlichen davon nicht beeinträchtigt:

  1. Wir gehen nach wie vor davon aus, dass der durch die Deutsche Krebshilfe und die Deutsche Krebsgesellschaft verfolgte Nationale Krebsplan und die Verbreitung der S 3-Leitlinien eine Gefährdung erreichter europäischer Qualitätsstandards darstellen.
  2. Wir befürchten, dass sich durch die von der DKH unterstützte Einrichtung eines Nationalen Krebsregisters die Schere zwischen internationalen und deutschen Qualitätsstandards in der Versorgung zum Schaden der Krebserkrankten in Deutschland weiter öffnen wird.

Wir fordern die Deutsche Krebshilfe nachdrücklich auf, die ihr anvertrauten Spendengelder unmittelbar für die effektive Krebsbekämpfung nach Europäischen Leitlinien einzusetzen.